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die neuen Bilder

wieder sind hier nur ausschnitte zu sehen. Für die ganze Pracht, auf das Bild klicken. Ob die Reihenfolge stimmt, oder was es mit den einzelnen Bilder auf sich hat... sollen die 2 hier posten...

23.1.07 18:02


Mercedes, Boris Becker, Hitler

...ach so, from germany. Jedenfalls musste noch viel
wasser den ganges herunterfliessen, wo wir gerade sind,
bis wir uns zu einem neuen beitrag aufrafften.

Vor 1 monat machten wir uns, mit dem indienvisa bewaffnet,
endlich von islmabad zur grenze auf. Nach 3 tagen
verkehrschaos erreichten wir das kleine beschauliche 5.
mill. Staedtchen Lahore. Dort kann frau mal schoen
beobachten, was passiert, wenn zu viele leute auf zu engem
raum zusammenwohnen, und alle noch gleichzeitig am
strassenverkehr teilnehmen wollen. Ohrstoepsel und
staubmaske muessten eigentlich pflicht sein...
Von Lahore aus machten wir schonmal einen tagesausflug zur
indischen grenze, wo tag fuer tag ein merkwuerdiges
schauspiel gegeben wird. Die grenze zwischen diesen
erzfeinden wird naemlich jeden abend mit viel
stechschritt, salutieren und fahnenkult feierlich
geschlossen. Eigens fuer diese zermonie hat man auf
indischer und pak. seite noch tribuehnen aufgebaut fuer
die fahnenschwenkenden, groelenden patrioten auf beiden
seiten des schlagbaumes, die sich angepeitscht von
nationalfahnenkleidtragenden maskottchen gegenseitig
anschreien: "lang lebe Pakistan ... allah al
aquba" (so auf unsere seite).

2 tage spaeter haben wir dann die jetzt offene grenze
passiert, und mussten beobachten wie massenhaft traeger
irgendwelche saecke und kisten genau auf dem grenzstrich
anderen traeger, die andersfarbig gekleidet waren,
uebergaben, echt irre... Dafuer weit und breit null
verkehr auser wir zwei radler. Nach den ersten indischen
30km haben wir dann im pilgerwohnheim des goldenen
temples, dem hoechsten heiligtum der Sikhs, eingecheckt.
Das pilgerwohnheim hatte den charm eines
obdachlosenwohnheims in toplage. Wenn man nachts zur
riesigen wc-anlage musste, durch den 4stoeckigen innenhof,
in dem sich ueberall, in die vorher ausgeteilten decken
gehuellt, die menschen stapelten, konnte man als belohnung
auf dem rueckweg noch einen blick auf den 200 meter nahen
hell erleuchteten tempel aus gold, inmitten eines sees
werfen. Vokue und logis gab es gegen spende. Nach dem
flachen, fruchtbaren Punjab auf beiden seiten der grenze
sind wir direkt wieder gegen norden richtung himalaja
abgebogen.

1 station war mc leood ganj / daramsala schoen gelegen
auf einem bergruecken am suedrand des himalajas. Da die
tibetanische exilregierung hier ansaessig ist, und der
dalai lama hier oft rumhaengt, wehen ueberall bunte
gebetsfahnen und man kann auf tafeln so interessante
sachen lessen, wie dass die tibeter eine ganz eigene rasse
waeren, und ueberhaupt nichts mit chinesen zu tun haetten.
So , so … und waehrend die alten fluechtlinge mit
ihren gebetstrommeln herumlaufen sieht man junge
budhistischen moensche nur selten ohne ihr
“meditationshandy”. Jedenfalls druecken die da
immerzu drauf rum.
Dann gings weiter durchs himalaja vorgebirge, durch
terassenfelder und teeplantagen, vorbei an uralten tempeln
zu einem kleinen see der gleich 3mal heilig war. Naemlich
fuer hindus/ buddisten und Sikhs… wenn da nicht mal
was wahres dran sein muss, schooner ort jedenfalls. Man
traf dort auch auf eine westliche mutter, die ueber
weihnachten dort ihren sohn / tochter besuchten, welche
sich zum buddhismus bekehrt hatten, und jetzt im
moenchsgewand umher wandeln.
Weiter im norden, im schoenen kullu- valley, gab es dann
schoene alte holzhaeuser zu sehen und dort verschliefen
wir auch Sylvester.
In einem kalten seitental haben wir uns dann noch im kaff
aufgewaermt, wo aus vielen quellen fast kochendes wasser
stroemt. Alles natuerlich wieder sehr heilig, dafuer wird
in der bakterienaufzuchtstation, auch oeffentliches
open-air bad genannt, nicht sonderlich auf hygiene
geachtet.
2 tage spaeter wollte uns ein wirt beim mittagessen doch
tatsaechlich das doppelte verlangen, obwohl er vorher den
preis gesagt hatte. Also haben wir anstandslos bezahlt,
sind aber noch 2 h laenger geblieben und haben ihm boese
angeschaut, uns ueber sein karam unterhalten und ihn sonst
noch irgendwie geaergert.
Kaum waren wir 500m weiter geradelt traf uns die rache der
goetter in form eines steinschlages, ausgeloest durch
ziegen. Da wir das unheil schon kommen hoerten gaben wir
gas, und ein kopfgrosser stein traf den letzten (erni)
mit solcher wucht am hinterrad (zum glueck) das der reifen
sich nicht mehr durch den rahmen bewegen wollte. Nachdem
wir zu zweit auf selbigen reifen herumgehuepft sind,
eierte er wieder durch den rahmen, und wir fuhren
geschockt weiter.
Naechste station war shimla, die alte sommerhauptstadt der
englaender, hoch oben auf einem berg. An diesem tag traf
uns nach rekordverdaechtigen 2 vertikalen kilom.
Hoehenunterschied wieder eine panne. Einen platen, also,
waere kein problem gewesen wenn uns nicht noch die pumpe
kaputtgegangen waere. Dafuer alles radeltechnische
traumstrecken, wenn man berge mag. Oft kammwege mit
herrlicher aussicht auf die hohen schneebedeckten
himalajaberge und kleine doerfer mit terassenfelder, tief
unten im tal.
In shimla wollten wir uns dann noch einen tempel im wald
auf einem huegel anschauen, der dem affengott hanuman
geweiht ist, als ploetzlich ein wilder affe rainers
ruecken hochhopste und mit seiner brille verschwand. Ein
paar meter weiter blieb der affe stehen und schaute nur
bloed. Nachdem wir einpaar aeltere herren zur hilfe riefen
und diese dem affen futter gaben, gab der affe
bereitwillig die brille zurueck. Raffinierte biester.
Jetzt war uns auch klarwarum man unten am eingang stoecke
leihen und futter kaufen konnte.
Unsere “pilgerreise” ging weiter an den ort wo
der ganges aus den Bergen tritt. Rishikesh. Dort trifft
man viele touristen auf spiritueller reise oder mit ihrem
guru am wasser sitzend komische rituale auffuehren, wir
glauben das ist so eine art subkultur wie punk oder
so…
25km stromabwaerts sind wir jetzt in haridwar einer der 7
heiligen staedte der hindus, was man vor allem daran
merkt, das es hier massenweise pilger und bettler gibt,
wobei die grenzen fliesend zu sein scheinen.
So, und wenn ihr lieb seid, und noch ein paar tage wartet,
gibt es hier mal wieder ein paar bilder.

erni und pilger rainer
13.1.07 18:59


Ueberall volle baerte

 

Am 8. januar war es soweit, wir verliessen den iran. Aus visa-buerokratischen gruenden mussten wir den luftweg nehmen. Typischerweise startet unser flieger fruehmorgens. Es war eigentlich schon schlimm genug, dass wir mitten in der nacht aufstehen mussten, aber zur kroenung hat es auch noch geregnet. Schoen war das nicht. Beim einchecken wollte der typ, der fuer das sperrgepaeck zustaendig war, uns 10$ wegen unseren raedern abschwatzen. Nicht mit uns – keine chance. Nach weniger als 2 stunden landeten wir in Karachi. Die einreiseformalitaeten gingen fix ueber die buehne und die raeder standen auch gleich zur stele. Also radelten wir in die stadt, um uns ein hotel zu suchen. Dank den englaender herrscht hier links-verkehr. D.h. fuer uns ;” augen auf im strassenverkehr!”.

Obwohl sich dieser slogan eher die pakis verinnerlichen sollten – bei der fahrweise. Auf der fahrt in die stadt wurde uns klar, dass Pakistan die muslimische version von indien ist. Es gibt eben einige gemeinsamkeiten, so z.b. das essen, der gestank, menschenmenge, glotzkoepfe, betelnuss…..

Noch bevor wir das hotel erreichten, wollte ein rasender reporter mit uns ein tv-interview machen. Doch wir liesen uns seine karte geben und vertroesteten ihn auf einen spaetern zeitpunkt.

Die lang erwuenschte pritsche im hotelzimmer tat uns gut. Nicht nur der schlafmangel auch die ungewoehnliche hitze hat uns geplaettet.

Wir hatten 2 tage zeit uns in der hafenstadt umzusehen, bevor wir mit dem zug nach rawelpindi (zwillingsstadt von Islamabad) fuhren. Da wir recht schnell in den norden wollten, mussten wir uns mit tickets der zwiten klasse-sitzplatz begnuegen. Eigentlich wollten wir in den liegewagen, denn fuer die 1500km benoetigte der zug schlappe 30 stunden. Durch die fahrt wurde mein arsch (rainer) mehr gequaelt als durchs radeln. Er war schlicht und einfach bei der ankunft wund gesaessen. Somit hat sich wenigstens das mitschleppen der wundsalbe gelohnt.

In Islamabad pennten wir auf einem campingplatz, obwohl wir kein zelt hatten. Doch fuer solche kanditaten gibt es zwei raeume zum pennen. Also kahle 4 waend mit neoroehre und steinboden, dafuer keine betten oder aehnliches. Auf diesem platz treffen sich die sogenannten overlander. Also europaer, die auf dem landweg nach asien reisen. Klingt ja irgendwie interessant, aber darunter sind ueberwiegend bonzige fahrzeuge mit spiessbuergerlichen insassen. Oder auch naïve hippies, die den ganzen tag jonglieren und zur abwechslung nach mekka beten. Ist eben wie fernsehen.

Nach 3 tagen brachen wir auch schon wieder auf, um die anscheinend schoenste strasse der welt zu beradeln. Den karakorum highway! Die strasse (manchmal auch piste) fuehrt durch ein hochgebirge, vorbei an riesigen berge (7000 & 8000er) & gletschern bis nach china. Die Pakistanis bezeichnen es gerne als 8. weltwunder, was sie mit hilfe der chinesen gebaut haben. Fuer touristen ist es ein trekking-& radelparadies. Doch zu dieser Jahreszeit waren kaum noch welche zu sehen. Ist auch kein wunder, denn wer hat schon bock sich den arsch abzufrieren. Ganz im norden war es kalt – eiskalt. Doch bevor wir unseren noerdlichsten punkt erreichten, mussten wir uns erst einmal durch ein angeblich gefaehrliches & stockkonservatives gebiet strampeln. Klar die maenner sahen mit ihren dicken baerten grimmig aus und die kinder werfen gerne mal steine, aber wir lernten schnell damit umzugehen. Schlussendlich war auch alles nicht so tragisch. Zwischendurch bakamen wir fuer ca. 18km polizeieskorte. Doch diese begleitung musste sich schnell verabschieden, da ploetzlich ihr sprit alle war. Wir ihr seht haben wir es auch ohne sie geschafft.

Jenseits der touriecke mussten wir mit schaebigen unterkuenften vorlieb nehmen. Die waren noch assliger als die schwarzwaldstrasse je war. Wasser, strom oder betten waren nicht selbstverstaendlich und einmal mussten wir sogar noch das kleine, dreckige & miefige zimmer mit dem betreiber teilen.

Trotzdem kamen wir im winterlichen sost an. Ein kuenstlicher ort 80km vor der chinesischen grenze. Hier her bringen die chinesischen trucker ihre billige massenware und ueberfluten damit das land. Ein schaebiger truckstop mit bretterbuden, zoll, absteigen, geschaeftsmaenner und so weiter.

Ohne gepaeck radelten wir noch einmal 35km noerdlicher. Der weg war unter anderem mit schnee & eis bedeckt und der thermometer fiel zeitweise auf -6grad Celsius (mittags). Kein wunder bei 3200m.ue.d.m.. es schmerzten uns die haende & die fuesse. Furchtbar!!! Wieso wir das machen? Keine Ahnung! Vielleicht weil wir bescheuert sind.

Aber zum glueck ging es nicht nach china weiter, sondern abwaerts (naja – sehr wellig) richtung sueden. An 2 touriorten (karimabad / gilgit) legten wir noch stopps ein. Einmal wanderten wir zu einem gletscher, dank unseren radschuhen war es ein besonderes vergnuegen.

Da der winter sich immer mehr bmerkbar machte haben wir unsere bergradeltour verkuerzt und sind mit dem bus die letzten 500km zurueck nach Islamabad gefahren. Durch das erwaehnte gefaehrlich gebiet haben sich 10 fahrzeuge zu einem konvoi zusammengeschlossen, um fuer die naechtliche gefahren geschuetzt zu sein. Zwischendurch waren die bullen zur unterstuetzung dabei.

Heil angekommen , laestern wir nun wieder ueber die anderen skurillen traveler auf dem campingplatz. Doch bald haben wir das indien-visa in der tasche, dann heist es wieder power auf die pedale.

 

Euere derzeitige dauercamper

 

Ernbert und reinhold

10.12.06 10:29


Hunde, Steine und Wegelagerer

Hunde, Steine und Wegelagerer

so nach einem Monat Funkstille sind wir endlich wieder auf sendung.  ob das ueberhaupt noch jemand liest bezweifle wir schon lange...

Letztes mal haben wir aus Tatvan geschrieben. Dort war es echt zum kotzen (Nur einer von uns), und wunderschoen. Ein Vulkankrater wollte erklommen werden in dessen inneren sich 2 seen befanden, von denen einer gross und kalt und der andere zu heiss zum baden war. es sei denn man mag gekochte eier...

dann gings weiter richtung grenze. Es war sonntag und darum schulfrei. Toll: dann haben in den doerfern entlang des weges die kinder mehr zeit fuer so dufte beschaeftigungen wie hunde auf uns hetzen, an unserem zeug rumzerren und uns steine auf dem luftweg zu senden.

vor der grenze galt es dann noch einen hohen pass zu bezwingen der entlang eines riesigen lava-truemmerfeldes vorbeifuehrte, was echt beeindruckend war. abwaerts dann wieder doerfer und hundeattacken, kids die eine plastiktuete vom gepaeck wegzerren., in der zum glueck nur unser muell war, erwachsene, die das beobachten und noch drueber lachen...

Auf der iranischen seite der grenze, empfing uns dann erstmal ein freundlicher typ vom tourismusministerium, der un aushorchte, aber auch beim schwarzmarkt geldtauschen half. nach der letzten kontrolle wurden wir von anderen touris erstmal zum essen eingeladen, da es gerade zu regnen begann. einige hungrige (ramadan) iraner schauten neidisch zum fenster rein.
und dann war auf einmal alles anders: mehr frauen auf den strassen, viele jugendliche waren interessiert und sprachen englisch ode sogar deutsch, unmengen autos auf den strassen, die endlich wieder glatt waren (letzteres). sogar die hunde wren ploetzlich lieb und suess. allos schien viel moderner und nobler als in der osttuerkei.... jedenfalls die staedte. und der rest ist halt zensur...


Die ersten 300 iranische km bis tabris waren landsschaftlich noch recht schoen, gruene taeler, urspruengliche doerfer und tiefe taeler. in tabris dann viele gespraeche mit jugendlichen, einen schoenen bazar.
dann wurde die strecke langweilig... flach viel verkehr und es wurde schwer einen schlafplatz zu finden. darum haben wir oft vesucht in staedten ein hotel zu finden, was aber auch nicht einfach war. fragten wir, wurden wir immer zum teuersten geschickt und selbst finden war fast unmoeglich, da die oft nur arabisch angeschrieben waren. Auserdem regnete es jeden tag, wer hatte das gedacht. 150km vor teheran wurden wir dann 3 tage bei der familie, die uns beim visa geholfen hatten, in quazvin koenglich versorgt. in der stadt gab es viel zu entdecken. moscheen, mausouleum, museen und anderes. und eben iranische gastfreundlichkeit mit rund um die uhr nahrungsaufnahme.

Da wir uns mit silvir und didi in teheran verabredet hatten liessen sie uns auch problemlos weiterziehen, obwohl wir noch 1 monat haetten bleiben koennen.

In teheran dann erstmal freundliches hallo mit silvie und didi, die ueber 3 jahre on tour sind. dann noch unser 1. travellerhotel, was bei uns fast ein kulturschock ausloeste. die ersten 4tage in t. gingen dann erstmal drauf fuer flug buchen, dt. und pak. botschaft. ja, wir fliegen, sonst kein visa. von teheran nach karachi, von wo wir gleich mit dem zug in den norden pakistans fahren. dort warten die berge auf uns...


Da es zum flug noch ueber eine woche war, sind wir von t. aus noch ein paar tage in die berge geradelt. genauer zum base-camp des damavand (hoechster berg, vulkan) das auf 3000m liegt... schneebedeckte berge ringsrum und arschkalt...

un mit berge geht es in pakistan weiter.

die gebirgsradler
erwin und reinhold
6.11.06 17:19


Fotos

Hier die Fotos von den beiden (sind immer nur Ausschnitte, für das ganz bild, draufklicken.)

der Süper-Admin




























7.10.06 18:27


ramadan - macht hungrig

ankara sollte uns eigentlich grünes licht für pakistan geben. unsere liebe deutsche botschaft machte uns aber einen strich durch die rechnung. eigentlich soll die hauptstadt oede sein, aber wir fanden doch ein paar nette ecken. unteranderem befand sich auf einem hügel ne alte burg. drumherum enge gassen mit old school haeusern.  dorfleben pur - mitten in der hauptstadt. blick auf müllkippe und slums... wahnsinn !!!  für ernie war es die beste aussicht ever. wie oefters.... 

am tag unserer abfahrt schauten wir uns noch den topact an. das atatürk mausoleum. protziger nazibau in untypisch sauberer umgebung. natürlich darf das propagandamuseum nicht fehlen.  ein muss für alle patriotischen einwohner. ok für uns war der einblick ok, denn es kostete auch nix. 

an einem riesigen salzsee ging es weiter richtung osten. die landschaft und unsere pennplaetze waren etwas oede. teilweise erinnerte es an marokko. obwohl marokko schon ok ist. ein paar moechtegerne coole biker aus der slovakei wollten ein wichtiges video drehen. die aufnahmen sollten dokumentieren, wie sie easy über die salzkruste fahren. leider war unter der kruste matsch und es bedarf 10 einheimische helfer, um die bikes rauszuzerren. ganz klare anfaenger...

wir landeten in kapadokya. nach einer schoenen flussoasenlandschaft erreichten wir ne bizarre felsenlandschaft. aufeinmal lag vor uns ein felsen wo so komische loecher drin waren. da einer von uns eh scheissen musste, entdeckten wir, dass da früher wohl leute drin gewohnt haben. da waren zimmer mit reingemeiselten moebel, enge gaenge und so zeux. wir zahlten sogar mal eintritt für ne schlucht, die nicht nur wohnungen sonder auch kirchen im felsen zu bieten hat. etwas weiter im flachland gab es die ganze geschichte in die tiefe gebaut, da die felsen fehlten. ok dafür loehnten wir wieder und gingen runter. am besten war immer noch die sache, als wir uns selbst auf eigene faust durch die gaenge quetschten. wow.kein wunder wird diese gegend als top-sehenswürdigkeit ausgeschlachtet.  

nach heftigen gebirgs etappen verschnauften wir in pinarbasi. ein kleiner verschlafener geheimtipp zum erholen. alle wunderten sich, dass wir 2 naechte blieben. das gab es dort noch nie.

 über das gebirge ging es weiter richtung osten. einsame tage, bei denen 100km weit, wir kein laedele fanden.  wir erreichten die kurdischen gebiete. überall militaer und polis. in fast jedem kleinen dorf waren sie stationiert. erdrückende staatsmacht. mit gepanzerten fahrzeugen wird macht demonstriert. immer wieder kontrollstellen. für uns unangenehm und für die bevoelkerung alltag.

jetzte sitzen wir in tatvan und ziehen uns türkisches fernsehen rein. naja - schlimmer gehts nimmer. wir kennen alle werbespots. achso, der ort liegt direkt am vansee (nein - nicht berlin). und nen vulkan gibbet auch noch. haben wir uns mal in der werbepause angesehen. dann dauerte es doch laenger. denn der krater war tief und es gab 2 seen. einer zu heiss zum baden und der andere zu kalt. also duschten wir doch wieder.

also bis dann im iran. inshallah

balla radler ernie und rainer

 

 

 

 

7.10.06 16:36


Reinhold Netzer

hier mal ein Bild, wie Rainer heute wohl auszehen würde, wenn er nicht mit dem Fuszball aufgehört hätte, bzw er sich nicht ständig seine Haare schneiden würde.

1.10.06 13:08


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