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Hunde, Steine und Wegelagerer

Hunde, Steine und Wegelagerer

so nach einem Monat Funkstille sind wir endlich wieder auf sendung.  ob das ueberhaupt noch jemand liest bezweifle wir schon lange...

Letztes mal haben wir aus Tatvan geschrieben. Dort war es echt zum kotzen (Nur einer von uns), und wunderschoen. Ein Vulkankrater wollte erklommen werden in dessen inneren sich 2 seen befanden, von denen einer gross und kalt und der andere zu heiss zum baden war. es sei denn man mag gekochte eier...

dann gings weiter richtung grenze. Es war sonntag und darum schulfrei. Toll: dann haben in den doerfern entlang des weges die kinder mehr zeit fuer so dufte beschaeftigungen wie hunde auf uns hetzen, an unserem zeug rumzerren und uns steine auf dem luftweg zu senden.

vor der grenze galt es dann noch einen hohen pass zu bezwingen der entlang eines riesigen lava-truemmerfeldes vorbeifuehrte, was echt beeindruckend war. abwaerts dann wieder doerfer und hundeattacken, kids die eine plastiktuete vom gepaeck wegzerren., in der zum glueck nur unser muell war, erwachsene, die das beobachten und noch drueber lachen...

Auf der iranischen seite der grenze, empfing uns dann erstmal ein freundlicher typ vom tourismusministerium, der un aushorchte, aber auch beim schwarzmarkt geldtauschen half. nach der letzten kontrolle wurden wir von anderen touris erstmal zum essen eingeladen, da es gerade zu regnen begann. einige hungrige (ramadan) iraner schauten neidisch zum fenster rein.
und dann war auf einmal alles anders: mehr frauen auf den strassen, viele jugendliche waren interessiert und sprachen englisch ode sogar deutsch, unmengen autos auf den strassen, die endlich wieder glatt waren (letzteres). sogar die hunde wren ploetzlich lieb und suess. allos schien viel moderner und nobler als in der osttuerkei.... jedenfalls die staedte. und der rest ist halt zensur...


Die ersten 300 iranische km bis tabris waren landsschaftlich noch recht schoen, gruene taeler, urspruengliche doerfer und tiefe taeler. in tabris dann viele gespraeche mit jugendlichen, einen schoenen bazar.
dann wurde die strecke langweilig... flach viel verkehr und es wurde schwer einen schlafplatz zu finden. darum haben wir oft vesucht in staedten ein hotel zu finden, was aber auch nicht einfach war. fragten wir, wurden wir immer zum teuersten geschickt und selbst finden war fast unmoeglich, da die oft nur arabisch angeschrieben waren. Auserdem regnete es jeden tag, wer hatte das gedacht. 150km vor teheran wurden wir dann 3 tage bei der familie, die uns beim visa geholfen hatten, in quazvin koenglich versorgt. in der stadt gab es viel zu entdecken. moscheen, mausouleum, museen und anderes. und eben iranische gastfreundlichkeit mit rund um die uhr nahrungsaufnahme.

Da wir uns mit silvir und didi in teheran verabredet hatten liessen sie uns auch problemlos weiterziehen, obwohl wir noch 1 monat haetten bleiben koennen.

In teheran dann erstmal freundliches hallo mit silvie und didi, die ueber 3 jahre on tour sind. dann noch unser 1. travellerhotel, was bei uns fast ein kulturschock ausloeste. die ersten 4tage in t. gingen dann erstmal drauf fuer flug buchen, dt. und pak. botschaft. ja, wir fliegen, sonst kein visa. von teheran nach karachi, von wo wir gleich mit dem zug in den norden pakistans fahren. dort warten die berge auf uns...


Da es zum flug noch ueber eine woche war, sind wir von t. aus noch ein paar tage in die berge geradelt. genauer zum base-camp des damavand (hoechster berg, vulkan) das auf 3000m liegt... schneebedeckte berge ringsrum und arschkalt...

un mit berge geht es in pakistan weiter.

die gebirgsradler
erwin und reinhold
6.11.06 17:19





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